Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) – Gesundheitliche Chancengerechtigkeit am Arbeitsplatz

BGF ist ein erfolgreiches Konzept, bei dem das Thema Gesundheit im Unternehmen im Mittelpunkt steht. Es ist ein partizipativer Prozess, in dem alle betrieblichen Akteurinnen und Akteure gemeinsam daran arbeiten, gesundheitsrelevante Arbeitsabläufe und -strukturen im Betrieb zu analysieren und in der Folge gesundheitsförderlich zu gestalten. Die Ergebnisse überzeugen auf drei Ebenen: die Beschäftigten sind gesünder und fühlen sich wohler, die Betriebe profitiern durch motiviertere, leistungsfähigere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und überbetrieblich trägt es zu einem volkswirtschaftlichem Nutzen bei. Die positiven Wirkungen von BGF haben sich herumgesprochen und immer mehr Unternehmen führen ein BGF-Projekt durch. 
 

Förderschwerpunkte

  • Bei der Förderung von Pilotprojekten zur Einführung und Etablierung von BGF in Betrieben stehen die Themen gesundheitliche Chancengerechtigkeit, Gender und psychosoziale Gesundheit sowie gesunde Führung im Mittelpunkt. Hilfestellung bietet der Praxisleitfaden „Faire Gesundheitschancen im Betrieb“. Besonders förderwürdig eingestuft werden Projektvorhaben, die aktuelle Herausforderungen aus den Bereichen Klimawandel und demografische Entwicklung aufgreifen sowie aktuelle Veränderungen (tlw. beschleunigt durch die COVID‐19‐Pandemie) in der Arbeitswelt wie beispielsweise die zunehmende Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeit berücksichtigen.
  • Aufbauend auf der Pilotphase, unterstützt der FGÖ die Integration von BGF in den Regelbetrieb durch sogenannte Nachhaltigkeitsprojekte:
    • BGF in der Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung, Gesundheitskompetenz und faire Gesundheitschancen - der FGÖ stellt dieses Thema seit 2018 in den Fokus der Projektförderung. Auch 2022 werden innovative Zugänge unterstützt, die sich mit den aufkommenden neuen Herausforderungen der durch die zunehmende Digitalisierung, Flexibilisierung und Entgrenzung geprägten Arbeitswelt auseinandersetzen – die sich teilweise durch die COVID‐19‐Pandemie akzentuiert haben (z. B. Telearbeit). Interessierten Betrieben stehen Praxisbeispiele und weitere Hilfestellungen zur Verfügung. Weitere Förderbedingungen sind hier zu finden.
    • Vorbereitung BGF und Aktive Mobilität in Kombination mit dem Betrieblichen
      Mobilitätsmanagement - 
      Aktive Mobilität Beschäftigter wie beispielsweise Radfahren, Gehen, Roller‐, Scooterfahren bzw. die Kombination von BGF und Betrieblichem Mobilitätsmanagement (BMM) stellt einen zukunftsweisenden Ansatz dar. Mit entsprechenden qualitätsgesicherten Prozessen und Maßnahmen bei der Förderung der Gesundheit kann gleichzeitig auch ein Beitrag zum Schutz des Klimas geleistet werden wie beispielsweise durch Reduktion klimaschädlicher Emissionen. Dieser Förderschwerpunkt wird im Jahr 2022 unter Berücksichtigung der dann vorliegenden Evaluationsergebnisse für 2023 vorbereitet. 
      Bewährte Betriebsbeispiele und Ergebnisse aus dem im Jahr 2022 abzuschließenden Projektcall sollen berücksichtigt und in innovative Ansätze ganzheitlicher BGF wie beispielsweise durch Erstellung und Umsetzung standortspezifischer Gesundheitsförderungs‐ und Mobilitätskonzepte integriert werden. Eine Hilfestellung bietet der Wissenspool zum gesunden Lebensstil und Klimaschutz, sowie weiterführende Informationen auf der Website "aktive Mobilität".
  • Für Betriebe im Bereich der (Langzeit‐)Pflege und Betreuung älterer Menschen wird auf den entsprechenden Förderschwerpunkt in der Programmlinie 4 verwiesen.

Weitere Informationen über die Programmlinie

Ansprechpersonen

Inhaltliche Fragen

Portaitfoto Gert LangDr. Gert Lang

Gesundheitsreferent
Betriebliche Gesundheitsförderung

+43 1 895 04 00-714
gert.lang@goeg.at

 

 

 

Portraitfoto Ina Rossmann-FreislingIna Rossmann-Freisling, BA, MA

Projektassistentin
Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF Know-how


+43 1 895 04 00-722
ina.rossmann-freisling@goeg.at

 

 

 

Kaufmännische Fragen

Portraitfoto Bettina GranditsBettina Grandits, MBA

Fördermanagerin
 

+43 1 895 04 00-727
bettina.grandits@goeg.at

 

 

 

 

Fotocollage:
1. Reihe, links nach rechts
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Portraitfotos © R. Ettl