FGÖ Aktivitäten im Rahmen der Programmlinie "Lebensqualität und Chancengerechtigkeitvon älteren Menschen"

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Der „Dialog gesund & aktiv altern“ steht für ein aktives und gesundes, langes Leben der Menschen in Österreich. Er trägt dazu bei, die Anzahl der gesunden Lebensjahre und die soziale Teilhabe in der älteren Bevölkerung zu erhöhen, positive Altersbilder zu stärken sowie sozialer Isolation, Einsamkeit und einer vorzeitigen Pflegebedürftigkeit vorzubeugen.

Gesundes Alter(n) braucht gemeinsames Handeln

Ziel des Dialogs ist es, ein Maßnahmenprogramm für den sozialen Zusammenhalt und die Teilhabe älterer Menschen mit Stakeholdern zu entwickeln und auf Ebene des Bundes, der Sozialversicherungen, der Länder, der Städte, Gemeinden und NGOs basierend auf einem breitem politischen Commitment umzusetzen.

Was will der Dialog erreichen

  1. Bilder des Alter(n)s in unserer Gesellschaft nachhaltig zum Positiven verändern und Werkzeuge dafür erarbeiten
  2. Vernetzung von relevanten Partnerinnen und Partnern aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Pflege und Entwicklung einer Struktur für Information und Austausch
  3. Einführung und Ausweitung der Caring Communities als Sorgekultur der wechselseitigen Achtsamkeit - mit einem Schwerpunkt auf Gesundheitsförderung

Das Konsenspapier „Handlungsfelder und Empfehlungen zur Stärkung der Gesundheit älterer Menschen durch soziale Teilhabe“ bildet die Basis für das weitere Vorgehen im Dialog. Bereits  recherchierte Good-Practice-Ansätze zur sozialen Teilhabe und die Ergebnisse einer Online-Erhebung in Österreich,  sowie Gespräche mit Stakeholdern sind im Konsenspapier abgebildet.

Zeitrahmen & Schwerpunkte

2020 wurden Gespräche zur Vernetzung mit Partnerinnen und Partnern geführt, um Themenfelder zu priorisieren und im Konsenspapier darzustellen. 2021 geht es darum, positive Altersbilder zu stärken und ein gemeinsames Verständnis von Caring Communities zu entwickeln. Bis 2023 sollen laufend Maßnahmen in die Breite gebracht und in Kooperation umgesetzt werden.

Woran orientiert sich der Dialog

Der Dialog versteht sich als Beitrag zu einer politikfeldübergreifenden Strategie des aktiven Alterns - Gesundheitsziel 1 „Gesunde Lebens- und Arbeitswelten“. Mit dem Schwerpunkt der sozialten Teilhabe älterer Menschen unterstützt der Dialog auch das Gesundheitsziel 5 „Durch sozialen Zusammenhalt die Gesundheit stärken“ und die „WHO-Dekade des gesunden und aktiven Alterns 2020 - 2030“.

Kooperationspartner Im Dialog

Der Dialog ist eine Kooperation des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, des Dachverbandes der österreichischen Sozialversicherungen und des Fonds Gesundes Österreich.

Newsletter

Der „Dialog gesund & aktiv altern“ gibt auch einen Newsletter heraus, den Sie hier bestellen können: https://www.sozialversicherung.at/cdscontent/?contentid=10007.859404&portal=svportal

 

Sammelband "Faire Chancen gesund zu altern"

Im Bereich des gesunden Älterwerdens und der Chancengerechtigkeit wurden im Rahmen eines Sammelbandes unter dem Titel „Faire Chancen gesund zu altern“ (PDF) Grundlagen zum Thema geschaffen. Es wurden die Perspektiven unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure zusammengeführt und gemeinsame Ansatzpunkte erarbeitet und aufgezeigt. Relevante Stakeholder zum Thema wurden eingeladen, am Sammelband mitzuwirken. Aufbauend auf den Ergebnissen und Erkenntnissen aus dem Sammelband werden Maßnahmen und Schwerpunktsetzungen zur Förderung von Chancengerechtigkeit für ältere Menschen abgeleitet und in Abstimmung oder Kooperation mit den Mitwirkenden umgesetzt.

Weitere Aktivitäten

Beispiele guter Praxis, speziell zu sozialer Teilhabe und Unterstützung älterer Menschen im kommunalen Setting, werden umgesetzt, evaluiert, Lernerfahrungen daraus verbreitet und Transferprojekte unterstützt.(Details zur Programmlinie “Kommunales Setting – Soziale Unterstützung, Teilhabe und Zusammenhalt in Nachbarschaften“)

Zur Thematik Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen werden Erfahrungen und Ergebnisse aus den Pilot- und Transferprojekten im FGÖ zusammengeführt und als Lernerfahrungen für Akteurinnen/Akteure im Setting zur Verfügung gestellt. Weiters erfolgt eine systematische Vernetzung sowie ein Wissenstransfer in weitere Settings.

Gesundheitsförderung kann wesentliche Beiträge zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit einer Demenzerkrankung und deren Angehörigen leisten. Die Erfahrungen, die der FGÖ aufgrund seiner Projektförderung in diesem Bereich hat, werden im Rahmen der Österreichischen Demenzstrategie verbreitet. Der FGÖ greift darüber hinaus auch neue Impulse aus der genannten Strategie auf und beteiligt sich an deren Weiterentwicklung.

 

Weitere Informationen über die Programmlinie

Wissenspool

Projektförderung des FGÖ

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