wohnfit

Wenig oder nicht bewegungsaktive
Menschen können am effizientesten mit niederschwelligen Gesundheitsangeboten und
Bewegungsmöglichkeiten in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld erreicht werden. Diese
sind insbesondere im verdichteten Wohnbau in Großstädten verbesserungsbedürftig.
Nicht zuletzt deswegen bewegen sich in Wohnanlagen in Großstädten lebende
Menschen deutlich weniger als Menschen in anderen Wohnsituationen.

In einem Pilotprojekt in
Kooperation mit führenden Wohnbauträgern (gemeinnütziger und kommerzieller
Wohnbau, Werkswohnungen) und Hausverwaltungen sollen Programme und Angebote
entwickelt werden, mit denen BewohnerInnen großer Wohnanlagen zu mehr Bewegung
motiviert werden und durch einfache bauliche / gestalterische Maßnahmen sollen auch
bessere Möglichkeiten dazu geschaffen werden.

Im Fokus stehen inaktive
Gruppen, die Bewegungsangebote in Vereinen, Volkshochschulen, Studios etc.
nicht wahrnehmen: Mit Angeboten buchstäblich „vor der eigenen Haustür“,
kostenlos, für jeden schaffbar, leicht in den Alltag integrierbar und sozial
inkludierend werden Schwellenängste überwunden und der schwierige „erste
Schritt“ leicht gemacht.

Zum Projekt gehören
insbesondere

·        
Information und Motivation mittels Übungsplakaten an „wohnfit-Punkten“
in Allgemeinbereichen (Stiegenhäuser, Gemeinschaftsterrassen, Freiflächen
etc.),

·        
Youtube-Erklärvideos

·        
täglichen Bewegungsaufgaben via App oder Messengerdienste,

·        
gemeinsame Bewegungsstunden in der Wohnanlage, auch in
Kooperation mit lokalen Turn- und Sportvereinen,

·        
Fitness- und Turn-Kleingeräte in den
Allgemeinbereichen.

Das Pilotprojekt wird
in enger Zusammenarbeit mit Wohnbauunternehmen, Hausverwaltungen,
Mietervertretern und lokalen Vereinen durchgeführt. Ein zentrales Projektziel
ist die Erarbeitung eines Praxisleitfadens, wie Wohnanlagen „wohnfit“ werden und
großflächig niederschwellige Gesundheits- und Bewegungsangebote geschaffen
werden können.