Stakeholder-Dialog & -Vernetzung "Übergangsmanagement"

Betriebe, Wirtschaft und Volkswirtschaft befinden sich an der Schwelle des Jahrzehnts, wo ihre zahlenmäßig stärksten Beschäftigtenjahrgänge (Babyboomer-Generation) regulär in Pension gehen. Dieser unmittelbar bevorstehende kumulierte Personalabgang muss verkraftet werden: Mitarbeitende sollen ihre späte Berufsphase produktiv, gern, gesund und wohlbehalten meistern können. Sie sollen ihre Erwerbsarbeit befriedigend und würdig beschließen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit eines geordneten Übergangs an die Nachfolgenden im Betrieb und es erhöht die Wahrscheinlichkeit für Gesundheitserhaltung und Lebensqualität im neuen Lebensabschnitt „Älteres und altes Erwachsen-Sein“. Eine überlegte Gestaltung des Übergangs …

·         unterstützt und sichert Gesundheit und Arbeitsfähigkeit bis zum letzten Tag. Das mildert Personalengpässe - verursacht durch Frühausstiege oder krankheitsbedingte Fehlzeiten und beugt Mehrbelastungen der Belegschaft vor.

·         gewährleistet, dass wertvolles Erfahrungswissen dem Betrieb nicht verloren geht und sich Beschäftigte dadurch auch wertgeschätzt fühlen.

·         bringt längere „Lebenserwartung in guter Gesundheit“ und mehr Lebensqualität in der Pension.

Der demografische Wandel der Bevölkerung und der Lebensabschnits-Wandel vom Erwerbs- zum Nacherwerbsleben der Menschen finden auch in der Arbeitswelt statt. Dieser Übergang zwischen den Lebensabschnitten „Mittleres, Erwachsen-Sein“ und „Älteres Erwachsen-Sein“ ist für Menschen, für  Unternehmen, Organisationen und für soziale Alterssicherungs- und Gesundheitssysteme bedeutsam. Der Umgang mit diesen regulären Übergängen und die Auswirkungen sind wechselseitig voneinander d.h. von allen Interessensträgern und -gruppen, den sog. Stakeholdern - abhängig. Eine vorsorgliche Strategie der Beteiligten beeinflusst die Qualität der Auswirkungen. 

Zielsetzung des Projektes

Im Mittelpunkt des Workshops steht die Aktivierung, Verstärkung, Abstimmung und Verknüpfung vorsorglicher Übergangsstrategien zwischen den Stakeholdern zur Unterstützung eines proaktiven Umgangs mit dem demografischen und individuellen Wandel in diesem Jahrzehnt.

Zentrale Kooperationspartner sind der Fonds Gesundes Österreich sowie Stakeholder aus Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft die einen Auftrag und Interesse an der förderlichen Gestaltung des Übergangs von der Erwerbsphase in die nachberufliche Phase haben.