AuGeN weiter auf

"AuGeN weiter auf" ein Gesundheitsförderungsprojekt für ältere Menschen sowie betreuende und pflegende Angehörige im Bundesland Salzburg im Rahmen der Initiative "Auf Gesunde Nachbarschaft",  knüpft an die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem vorangegangenen Projekt (AuGeN auf), welches von AVOS und dem Hilfswerk Salzburg im Zeitraum von Juli 2015 bis Dezember 2018 durchgeführt wurde, an.
Bestehende Strukturen, Gruppen, soziale Netzwerke und Vereine werden genutzt, um ein Angebot zu entwickeln, um dort gesundheitsförderliche Aktivitäten zu integrieren und neue Teilnehmende anzusprechen. Erreicht wird dies über Multiplikatoren (Organisatoren/innen von Veranstaltungen für die Zielgruppen, intergenerative Ansätze über Kindergärten und Schulen, Ärzte/innen, Pflegepersonal, Apotheken usw.) Organisatoren/innen von Seniorenveranstaltungen erhalten eine Informationsmappe und Schulung / Coaching, um in ihre Veranstaltungen gesundheitsförderliche Elemente einzubauen bzw. gesundheitsförderliche Informationen weiterzugeben. Themen aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit und Medizinisches werden über Umsetzung / Einbau in bestehenden Veranstaltungen (z.B. gesunde Jause bei der Veranstaltung), der Weitergabe von Informationsbroschüren, durch Kurzvorträge von Fachexperten/innen abgedeckt. Über neue Wege (Apothekenberatung, "Rezept" des Hausarztes, Einladungen durch Kindergarten- und Schulkinder) werden bisher nicht teilnehmende / einsame Personen erreicht und motiviert, die Angebote in Anspruch zu nehmen. Zum Erfahrungsaustausch und zur Verbesserung der Zusammenarbeit finden Vernetzungstreffen sowohl zwischen den Anbietern mit Angeboten in der Mappe als auch für die Organisatoren/innen von Seniorentreffen statt.
Pflegende Angehörige als auch Multiplikatoren (z.B. Seniorenbeauftragte von Gemeinden) erhalten Trainings und Coachings in frei wählbaren Modulen zu den Themen: Handling und Transfer, Wohnraumadaptierung, Demenz, "Minipflege" - Tipps und Tricks aus der Pflegepraxis, Erste Hilfe, Rechts- und Förderungsberatung.... Öffentlichkeitsarbeit wird zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit zur Schaffung von Wertschätzung und Akzeptanz der Situation betreuender und pflegender Angehöriger sowie zum Erreichen bisher nicht teilnehmender / einsamer älterer Menschen eingesetzt. Als Medien dienen dabei regionale Printmedien, Medien der Projektpartner (Gemeinde- und Stadtteilzeitungen, Pfarrbriefe, Medien der Seniorenverbände..)