Toolbox für Gemeinden und Städte
Die Toolbox für Gemeinden und Städte ist eine erweiterbare Sammlung von Methoden, Maßnahmen und Aktivitäten aus den vom FGÖ im Call „Aktive Mobilität – gesund unterwegs! Gehen, Radeln, Rollern & Co im Alltag“ geförderten Projekten auf kommunaler Ebene. Sie ist ein Ideenpool für Gemeinde- und Projektverantwortliche, die eine nachhaltige Verkehrs- und Mobilitätsentwicklung vorantreiben möchten und den Blick auf den gesundheitsförderlichen Aspekt von Bewegung und aktiver Mobilität und die Lebensqualität in den Gemeinden richten.
Die Sammlung der Maßnahmen umfasst erweiterbare Elemente, die miteinander kombiniert werden können bzw. aufeinander aufbauen. Die Zusammenstellung erfolgte durch die Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Verkehrswesen.
Die beispielhaft beschriebenen Aktivitäten und Methoden sollen Gemeinden und Städten Ideen zur Förderung Aktiver Mobilität aufzeigen und sind thematisch gruppiert. Bitte klicken Sie auf die gewünscht Kategorie, um die jeweiligen Aktivitäten zu sehen:
Status Check
Eine Bestandsaufnahme oder Ist-Erhebung sollte zu Beginn jedes Projekts stehen. Es geht darum, herauszufinden, wo die Problemstellen beispielsweise im Straßennetz oder in der Erreichbarkeit von Zielen liegen, wie das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung aussieht und welche Wünsche und Anliegen die Bürger:innen in Bezug auf Verkehr und Mobilität haben. Eine Bestandsaufnahme lässt sich örtlich mittels einer Ortsbegehung durchführen, Mobilitätsverhalten und Bedürfnisse werden mittels Befragung (Papier-Fragebogen oder online, persönliche Gespräche) erhoben.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
"Stadtteil-Wege" ist ein Workshop, in dem mittels partizipativem, interaktivem Mapping die Wege der Bürger:innen analysiert werden. Wo liegen deren Ziele (z.B. zum Supermarkt, Arzt, Schule/Arbeit) und welche Routen/Wege führen dorthin bzw. werden genutzt? Der Workshop dient damit der Identifizierung der Wege der Bürger:innen (Bestandsaufnahme).
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Stadtteilbegehungen haben den Zweck, die Umgebung zu analysieren. Fragen, die adressiert werden könnten: Welche Orte erfüllen welche Bedürfnisse? Was macht man an diesen Orten (bzw. was nicht)? Welche Wünsche gibt es an diesen Ort? Gibt es Verbesserungsvorschläge? Die Antworten werden dokumentiert, diskutiert und im besten Fall an Entscheidungdträger:innen weitergegeben.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Der Fußgänger:innen Check ist ein Instrument, das vom Österreichischen Verein für Fußgänger:innen (walkspace.at) initiiert wurde und darauf abzielt, gemeinsam mit Bürger:innen Problemstellen im Fußwegenetz zu identifizieren und Verbesserungsvorschläge anzuregen. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme ist der erste Schritt für die Konzeption baulicher Maßnahmen. https://www.walk-space.at/index.php/fussgaengercheck
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
In den Mobichecks wird das Mobilitätsverhalten der Schüler:innen (mittels Interviews oder Fragebogen) analysiert und Maßnahmenempfehlungen für einen aktiven Schulweg vorgeschlagen. Diese Empfehlungen können unterschiedlicher Art sein und reichen von bewusstseinsbildenden Maßnahmen, im Sinne der Verhaltensänderung, bis zu infrastrukturellen Maßnahmen (Verhältnisänderung), die im Einflussbereich der Gemeinde liegen. Die Mobichecks dienen einerseits der Ist-Analyse und gleichzeitig der Bewusstmachung des eigenen Mobilitätsverhaltens.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Projektlaufzeit
Zielgruppe: Projektteam, Schüler:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Mit Stecknadeln, Klebepunkten oder Fähnchen werden auf einer großen, möglichst detailreichen Karte der Stadt/des Stadtteils von den Workshop-Teilnehmer:innen Orte im öffentlichen Raum gekennzeichnet (z.B. Orte, die man oft aufsucht, wo man sich gerne aufhält, Gefahrenstellen). So erhält man ein Bild bzw. Informationen, wo die Umsetzung von Maßnahmen im Sinne einer Verbesserung der Aufenthalts- oder Mobilitätsqualität zielführend ist.
http://www.kinderpolitik.de
https://www.sozialraum.de/nadelmethode.php
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Die Stadt/Gemeinde/der Stadtteil wird mittels Fotos dokumentiert. Die Teilnehmer:innen machen Fotos von Orten, an denen sie sich gerne oder nicht gerne aufhalten. Die Fotos werden in einem Workshop auf einer Karte zusammengefügt, und die Teilnehmer:innen können ihre Eindrücke erzählen und darüber diskutieren.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Das "Place Standard Tool ist" ein methodisches online-Hilfsmittel, um Orte in Bezug auf verschiedene physische und soziale Aspekte (z.B. öffentlicher Verkehr, Aufenthalt, soziale Kontakte) zu betrachten und zu bewerten. Es kann als Grundlage für die gemeinsame Diskussion von spezifischen Orten, ihren Qualitäten oder Defiziten dienen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
In einer digitalen Karte können Orte markiert, Fotos hochgeladen und (positive oder negative) Bewertungen abgegeben werden. Diese kann als Grundlage dienen, um Potenziale und Defizite im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Unterschiedliche Apps können bestimmte Zielgruppen (z.B. Kinder) ansprechen.
Beispiele:
- Was geht ab? www.was-geht-ab.at/interaktive-karte/
- Think Spatial! http://thinkspatial.boku.ac.at/
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Online-Formulare zur Verortung von Problemstellen im Radwegenetz, z.B. für Wien "Radkummerkasten". Die Einträge werden verortet und gehen an die Radlobby Wien, die im Austausch zu Magistratsabteilungen, Bezirksvorsteher:innen, Mobilitätsagentur der Stadt Wien stehen. https://www.radkummerkasten.at/
Es ist durchaus denkbar, dieses Tool auch in der Gem2Go App zu implementieren.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Strategieentwicklung
Ein Mobilitätskonzept dient dazu, Ziele für die Gemeinde hinsichtlich ihrer Verkehrs- und Mobilitätsentwicklung zu definieren und diese mittels Maßnahmenplänen sukzessive umzusetzen. Es wird von der Planungsabteilung in Kooperation mit Vertreter:innen von Politik und Bevölkerung entwickelt und im Gemeinderat beschlossen. Dabei wird im besten Fall ein Maßnahmenmix kreiert und sukzessive umgesetzt.
Beispiel :
Mobilitätskonzept (Lehrveranstaltung BOKU): In Kooperation mit Studierenden der Universität für Bodenkultur Wien wurde (im Rahmen der Lehrveranstaltung "Erstellung eines Verkehrskonzepts") ein Vorschlag für ein neues Mobilitätskonzept für eine Gemeinde erarbeitet. Es fand ein reger Austausch zwischen Vertreter:innen der Gemeinde, den Fußverkehrsbauftragten und den Studiereden und Lehrenden der BOKU statt. Bei Interesse Kontakt: BOKU Wien, Institut für Verkehrswesen https://boku.ac.at/rali/verkehr
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Abschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, externe Staholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Auftaktveranstaltungen oder sogenannte "Kick-offs" geben den Startschuss für den Projektbeginn bzw. für einen Veränderungsprozess in der Gemeinde. Es sollten alle Stakeholder:innen, politisch Verantwortlichen und Bürger:innen beteiligt werden, um Ziele zu definieren, das Vorhaben vorzustellen und das Kennenlernen unter den Teilnehmer:innen zu ermöglichen. Darüber hinaus stärkt die Partizipation der Bevölkerung deren Vertrauen und Akzeptanz für mögliche Maßnahmen.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Projektteam, Bürger:innen, externe Staholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Laufende Kommunikation über den Projektverlauf sollte in der Gemeindevertretung bzw. in den unterschiedlichen Ausschüssen (z.B. Bau-, Verkehrs-, Infrastruktur-, Umweltausschuss) stattfinden. Es wird über Ergebnisse aus der Ist-Erhebung, dem World Café und über die laufenden (Projekt-)Aktivitäten und Maßnahmen gesprochen und diskutiert. Die Präsenz von Bürgermeister:in und Mobilitätsbeauftragten ist dabei von essenzieller Bedeutung. (Projekt-)Ergebnisse sollten laufend in politische Sitzungen eingebracht werden und im besten Fall in ein kommunales Verkehrskonzept einfließen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Abschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Projektteam
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Die Einbindung von Bürger:innen und Stakeholder:innen sowie von Vereinen, Verbänden etc. sollte möglichst früh erfolgen, um die Akzeptanz für Projekte, Maßnahmen zu steigern und Ideen von außen aufzugreifen.
Über die Website https://partizipation.at/ - eine Initiative des BMK - erhält man wertvolle Informationen (Basiswissen, Anwednungsmöglichkeiten, rechtlicher Rahmen, Ablauf, Nutzen und Grenzen, Prinzipien der Beteiligung) wie Partizipation gelingen kann.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Abschluss
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Die begleitende Öffentlichkeitsarbeit sollte zielgruppenspezifisch geplant und umgesetzt werden. "Welche Zielgruppe erreiche ich über welche Medien?" ist die zentrale Frage der Strategie. Es sollten sowohl digitale und soziale Medien als auch Printmedien bedient werden.
PR-Handbuch: https://www.demokratie-leben.de
Fokus: Mobilität
Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Abschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, externe Staholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Bewusstseinsbildende Maßnahmen
Die "Gem2Go" App ist Österreichs einzige Bürgerservice App. Sie bietet Informationen und Services; im Bereich Mobilität gibt es Challenges und bewegungsfördernde Wettbewerbe. Mit der Firma RIS Kommunal GmbH wurde im Projekt "Aktiv bewegt" an der optimalen Einsetzung und Weiterentwicklung der App für die Förderung der Aktiven Mobilität in Gemeinden gearbeitet, u.a. wurden die Alltagswege visualisiert und bewusstseinsbildende Anreize ergänzt (z.B. Bewegungsquiz über QR-Code)
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektlaufzeit, Abschluss
Zielgruppe: Veratnwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Öffentlichkeitsarbeit sollte über die ganze Projektlaufzeit erfolgen - über Gemeindemedien (Zeitung, soziale Medien, Homepage), gedruckte Postkarten ("24 Tipps zur Aktiven Mobilität"), Kampagne in den Bezirksblättern, Infostand beim Wochenmarkt, Büchertisch "Aktive Mobilität" in der Gemeindebibliothek etc. Darüber hinaus können Presseaussendungen und Medienberichte geschalten und die Gemeinde App "Gem2Go" als digitales Anreizsystem genutzt werden. Medienpräsenz und Öffentlichkeitsarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Projekts, um zu infomieren und zur Bewusstseinsbildung beizutragen.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Abschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, externe Staholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
In einem "Storytelling"-Video wird in Form von Kurzfilmen die Wichtigkeit von Bewegung und/oder aktiver Mobilität thematisiert. Testimonials berichten von ihren (Bewegungs-)Erfahrungen und über ihren Zugang zur aktiven Mobilität in Form einer Geschichte ("Story"). Kurzvideos zum Zufußgehen oder Radfahren oder Bewegungskampagnen für mehr Gesundheit konzipiert und über soziale Medien (zielgruppenspezifisch) verbreitet, können entscheidend zur Bewusstseinsbildung und zum Wissensaufbau beitragen. Beispiel: https://fgoe.org/bewegungsempfehlungen Fokus: Gesundheit Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Abschluss Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen Zeitlicher Vorlauf: mittel Personalaufwand: mittel Finanzieller Aufwand: mittel
Freiwillige Personen filmen ihre Alltagswege (z.B. den Arbeitsweg), die sie mit dem Fahrrad zurücklegen, und präsentieren das Video inklusive sämtlicher Problemstellen beispielsweise bei einer Gemeinderatssitzung, um auf das Thema Radfahren (und mögliche Gefahren) in der Gemeinde aufmerksam zu machen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Vernetzungsveranstaltungen dienen dem Austausch beispielsweise unter Fußverkehrsbeiräten unter dem Motto "Voneinander Lernen" und der Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten und Visionen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit, Abschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Projektteam, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Exkursionen in andere Gemeinden dienen dazu, sich gute (Infrastruktur-)Beispiele und vorbildliche Projekte anzusehen, im Sinne des Voneinander-Lernens neue Ideen zu bekommen und sich mit anderen Gemeindeverantwortlichen und Bürger:innen auszutauschen und zu vernetzen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Entwicklung eines Ortsplanes (in Kooperation mit Gemdat - Gemeinde-Datenservice GmbH), in dem die wichtigsten Ziele von Alltagswegen (Einkaufsmöglichkeiten, Schule, Ärzt:innen, Kirche, Gasthaus etc.) eingezeichnet sind und die Erreichbarkeit zu Fuß in Minuten - in einer sogenannten "Mobilitätsspinne" - darsgestellt ist. In Begehungen mit den Bürger:innen werden gemeinsam wichtige Wege und Treffpunkte in der Gemeinde festgehalten, die in einer Bewegungslandkarte digital und interaktiv visualisiert werden. siehe "Gem2Go App" https://www.gem2go.at/
In Begehungen mit den Bürger:innen werden gemeinsam wichtige Wege und Treffpunkte in der Gemeinde festgehalten, die in einer Bewegungslandkarte digital und interaktiv visualisiert werden.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit, Abschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: mittel
Mobilitätsworkshops und Vorträge zum Thema Zufußgehen und Radfahren in den Gemeinden, bestenfalls in Kooperation mit externen Expert:innen, dienen der Sichtbarmachung der Aktiven Mobilität und damit der Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung.
"Aktiv und gesund durch den Alltag" ist beispielsweise ein Workshop, in dem den Bürger:innen die Wichtigkeit von Bewegung anhand der WHO-Bewegungsempfehlungen näher gebracht wurde.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Projektteam, Bürger:innen, externe Staholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Bekannte Expertinnen und Experten aus dem Mobilitäts- und dem Gesundheitsbereich für Vorträge, Weiterbildung und sonstige Veranstaltungen einzuladen, unterstreicht die Wichtigkeit des Themas in der Gemeinde und lässt eine rege Teilnahme der Bürger:innen erwarten.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Abschluss
Zielgruppe: Bürger:innen, externe Staholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Der Begriff "Peer" bedeutet "ebenbürtig, gleichgestellt". Im Workshop "Aufeinander Schauen - gemeinsam achtsam unterwegs" wird die positive Wirkung von Peers genutzt z.B. geben Frauen ihre Kenntnisse und Erfahrungen an Frauen weiter bzw. Personen mit Migrationshintergrund Personen aus dem gleichen Kulturkreis. Der thematische Fokus dieses Workshops lag auf (physischer) Mobilität und Rücksichtnahme im Straßenverkehr zur Förderung des Wohlbefindens.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Europäische Mobilitätswoche:
Die Europäische Mobilitätswoche, in der eine Woche lang in Städten und Gemeinden Aktivitäten zur Förderung Aktiver Mobilität gesetzt werden, findet europaweit jährlich im September statt und ist ein zusätzlicher Ansporn, Aktionen zum Thema Aktive Mobilität zu initiieren. https://www.mobilitaetswoche.at/
Die Aktion "Autofasten" findet in der Fastenzeit in Kooperation mit dem Umweltbüro der Katholischen und Evangelischen Kirchen Österreichs statt: https://www.autofasten.at/
Eine ähnliche Aktion mit Entscheidungsträger:innen als Zielgruppe heißt "Mein Auto hat heute frei". Entscheidungsträger:innen (Bürgermeister:innen) verzichten zumindest einen Tag in der Woche auf das Auto und werden damit zu Testimonials für Aktive Mobilität.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, externe Staholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
"Mein Schulweg früher" ist eine Aktion, die sich an Senior:innen in Austausch mit Kindern und Jugendlichen richtet. Mittels Plakatgestaltung und Ausstellung in Senior:innenbetreuungen erinnern sich ältere Menschen an ihre bewegten Schulwege und führen den Jungen so die Unterschiede des Schulwegs von damals und heute vor Augen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen, Schüler:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
"Blühende Straßen" nennt sich eine Malaktion auf den Straßen vor Schulen und Kindergärten oder auf Parkplatzflächen mit Beteiligung der Kinder. Neben dem Spaß dient die Aktion der Sensibilisierung und Bewusstmachung der Aufenthaltsqualität des Straßenraumes.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, Schüler:innen, Lehrer:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Unter einem Fahrradstammtisch versteht man regelmäßige Treffen in der Gemeinde (z.B. im Gasthaus, Café oder Saal im Gemeindeamt), um sich über Fahrradthemen u.a. auch mit Entscheidungsträger:innen auszutauschen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Das "Klimaspiel" ist ein Lernspiel für Gemeinden zum Thema Klimawandel mit analogen, digitalen und gruppendynamischen Elementen. Für das Planspiel schlüpfen die Spieler:innen in die Rolle von Verantwortlichen in unterschiedlichen Gemeinde-Abteilungen und müssen gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen Entscheidungen für die Zukunft ihrer Gemeinden und ihrer Region treffen (www.klimaplanspiel.at/ueber/). Im besten Fall spielen auch Verantwortungsträger:innen mit und holt man eine:n externe:n Expert:in dazu.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, externe Staholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Aktivierende Maßnahmen
Die Initiative "RadBuddy" ist ursprünglich eine Idee der Radlobby Wien. Die Initiative richtet sich an Personen, die auf ihren Alltagswegen gerne mit dem Rad unterwegs wären, aber nicht wissen, auf welcher Route sie am sichersten bzw. direktesten an ihr Ziel kommen. Sie werden von routinierten (freiwilligen) Radfahrer:innen begleitet und geleitet.
https://www.radlobby.at/wien/radbuddy-radel-mit-mir
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
"Sicher Radfahren - gesund Radfahren" ist ein Workshopangebot zum Thema Radfahren und dessen sicherheits- und gesundheitsrelevanten Aspekten. Wichtig dabei ist, der kostenlose und niederschwellige Zugang zu einem Fahrrad (Leihfahrräder zur Verfügung stellen).
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Fahrradausflüge werden für die Bürger:innen organisiert, um neue Fahrradrouten zu erkunden und die Freude am Radfahren zu wecken. Zu bedenken ist allerdings, dass das Angebot aufgrund fehlender Radfahrkompetenz, des schlechte Zustand der Fahrräder bzw. der fehlende Verfügbarkeit eines (eigenen) Fahrrades wenig angenommen werden könnte (Erfahrung im Projekt ProRad. ProAktiv).
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
FahrRad-Beratung, Fahrrad-Reparatur Workshop, kostenlose Fahrrad-Checks sind Angebote an die Bürger:innen, um einerseits zu erlernen ihr Fahrrad selbst zu reparieren und andererseits kaputte Fahrräder wieder fahrtüchtig und damit einsatzbereit zu machen.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Fahrradtrainings dienen dazu, sowohl Kindern als auch Erwachsenen, die nicht bzw. kaum Radfahren können, das Radfahren bei- bzw. näherzubringen. Es geht um den Aufbau von Bewegungskompetenzen und Empowerment, selbstständig mobil sein zu können. Zusätzliche Übungseinheiten nach dem Radfahrtraining sollen den Teilnehmer:innen zusätzliche Sicherheit und Vertrauen geben und sind unbedingt empfehlenswert. E-Bike Fahrsicherheitstrainings für Senior:innen zielen in erster Linie auf die Verkehrssicherheit ab und ermöglichen den Senior:innen gleichzeitig eine neue Form des Mobilseins.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen, externe Stakholder:innen, Schüler:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: mittel
Der Pedibus ist eine Gehgemeinschaft. Die Kinder treffen sich an der Pedibus-Haltestelle und gehen gemeinsam, begleitet durch eine ehrenamtliche Aufsichtsperson, zu Fuß in die Schule oder in den Kindergarten.
https://www.klimaaktiv.at/mobilitaet/mobilitaetsmanagem/bildung/angebote-beratung/pedibus.html
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Projektteam, Kindergartenkinder, Schüler:innen, Lehrer:innen, Eltern
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Geh-Cafés sind eine Initiative der Gemeinde. Bei geführten Spaziergängen - bestenfalls mit Beteiligung einer Person aus Politik oder Verwaltung - wird gemeinsam die Gemeinde/das Grätzl erkundet, informiert und diskutiert. Zum Abschluss gibt es Kaffee, Erfrischungen und kleine Snacks.
https://www.wienzufuss.at/geh-cafe/
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Organisierte Stadtspaziergänge sind ein sehr niederschwelliges Format, Bewohner:innen zum Gehen zu motivieren, gemeinsam neue Routen und Stadtteile zu erkunden und ins Gespräch zu kommen. Dieses Angebot wird erfahrungsgemäß von der Zielgruppe gut angenommen, da (im Gegensatz zum Radfahren) keine Voraussetzungen erfüllt werden müssen (Erfahrung aus dem Projekt ProRad.ProAktiv).
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
"Walk for the climate" ist eine organisierte Wanderung in Kooperation mit dem Verein "Burgenland Extrem" mit Diskussionen zu Mobilitäts-, Gesundheits- und Klimaschutzthemen.
Ganz generell organisieren manche Gemeinden einen Gemeindewandertag zur Aktivierung der Bürger:innen für mehr Bewegung im Alltag und in der Freizeit und für mehr sozialen Austausch.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, externe Stakeholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Diese Trainings dienen dazu, eine neue Bewegungsformauszuprobieren, soziale Kontakte zu knüpfen, Bewusstsein für mehr Bewegung zu schaffen und Sicherheitsaspekte des Zufußgehens zu thematisieren. Zielgruppe sind hauptsächlich Senior:innen.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Eine Schnitzeljagd ist ein Spiel in der Gruppe, bei dem man Hinweisen folgt, die vom Veranstaltungsteam im Vorfeld "ausgelegt" wurden und die, nach dem Lösen der Rätsel, zu einem Ziel führen. Je nach Thema kann man unterschiedliche Facetten der Stadt kennenlernen. Die Schnitzeljagd kann entweder "analog" mit Rätselaufgaben auf Papier oder digital mittels einer App durchgeführt werden (z.B. https://de.actionbound.com/).
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen, Schüler:innen, Jugendliche
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Nach dem Vorbild des Gesellschaftsspiels "Scotland Yard" geht es darum, in einem Stadtteil eine Person zu "jagen". Ziel ist es, dass die Teilnehmer*innen den Verkehrsraum kennenlernen und sich aneignen.
Details dazu siehe Methodensammlung des Projekts "Wir bewegen was!".
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen, Schüler:innen, Jugendliche
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Der Mobilitätstag ist eine Veranstaltung, bei der unterschiedliche Mobilitätsformen im öffentlichen Raum ausprobiert werden können. Neben dem Bereitstellen von Information geht es auch darum, Radfahren oder Scooterfahren auszuprobieren, gemeinsam Routen zu Fuß zu erkunden oder auch mit einem Gratis-ÖV-Ticket die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs zu testen. Die Bereitstellung der Fahrzeuge und die ganze Organisation ist mit einigem bürokratischen und finanziellen Aufwand verbunden (Erfahrung aus dem Projekt ProRad.ProAktiv) und sollte deshalb in Kooperation mit dem Bezirk/der Gemeinde erfolgen. Zusätzliche Angebote wie Musik, Spielstationen, Infostände, Essen etc. machen den Mobilitätstag zum Mobilitätsfest.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: hoch
Personalaufwand: hoch
Finanzieller Aufwand: mittel
"Bewegung auf Rezept" ist eine Aktion in Kooperation mit Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen und Apotheken, die "Bewegungs-Rezepte" im Projektdesign an Patient:innen weitergeben. Ziel ist es, die Patient:innen zu mehr Bewegung - auch über die Alltagsmobilität - zu motivieren und das Gesundheitspersonal ins Boot zu holen - was in vielen Gemeinden sehr gut angekommen ist. In Oberösterreich wurde die Idee von der Oberösterreichischen Gesundheitskasse unterstützt.
https://www.fh-joanneum.at/news/bewegung-auf-rezept/
http://www.gemeinde-parndorf.at/bildung_soziales_gesundheit/parndorf_geht/
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, externe Stakeholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Anreizorientierte Maßnahmen
"Österreich radelt!" ist ein österreichweiter Wettbewerb, um die Bevölkerung zum Radfahren zu motivieren. Man kann im Team oder einzeln teilnehmen und gegen andere Bundesländer, Betriebe, Gemeinden oder Schulen antreten. Man trägt seine Rad-Kilometer in eine App oder über die Website ein (www.radelt.at). Es gibt Preise zu gewinnen und wertvolle Tipps und Infos rund ums Radfahren. "Salzburg radelt" ist eine Aktion im Rahmen von "Österreich radelt".
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Radlerfrühstück und Frühstückssackerl richten sich an alle Bürger:innen, die zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad unterwegs sind, sozusagen als Belohnung für's Radfahren. Wird auch oft in Unternehmen im Rahmen des Betrieblichen Mobilitätsmanagements umgesetzt.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, externe Stakholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Der Walking Award ist ein Schritte-Zähl-Wettbewerb für Gemeinderäte. Die erreichte Schritteanzahl wird in Stadtmobilar (z.B. Sitzbänke), das in der Gemeinde installiert wird, oder in Bäume, die gepflanzt werden, umgelegt.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
In lokalen Geschäften können Fußgänger:innen Stempel sammeln, die in Preise umgemünzt werden. So wird die lokale Wirtschaft in den Fokus gerückt und das Zufußgehen gefördert.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Der RadPASS ist eine Gemeindeinitiative, bei der alle Bürger:innen, die ihre Wege (zur Arbeit/Schule, zum Arzt, Einkaufen etc.) mit dem Fahrrad zurücklegen, einen Stempel in ihren RadPASS erhalten. Alle abgegebenen Pässe nehmen an einem Gewinnspeil teil. Alternativ könnten Pässe auch gegen Geschenke oder Gutscheine eingetauscht werden.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Infrastrukturelle Maßnahmen
Mit der Beschilderung von Fußwegen in der Gemeinde wird dem Zufußgehen zusätzliches Augenmerk geschenkt und die Orientierung für das Zufußgehen erleichtert.
Das zusätzliche Aufstellen von Sitzgelegenheiten (Bänke, Liegen) dient der Aufwertung der Aufenthaltsqualität, integrierte Bewegungsstationen motivieren zum Spielen und Bewegen.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: mittel
Eine Begegnungszone ist eine Straße, deren Fahrbahn für die gemeinsame Nutzung durch Fahrzeuge und Fußgängerinnen/Fußgänger bestimmt ist und die als solche gekennzeichnet ist. Die Behörde kann Straßen, aber auch Straßenstellen oder Gebiete durch Verordnung dauerhaft oder befristet zu Begegnungszonen erklären. In Eisenstadt wurde die Begegnungszone zeitlich begrenzt eingerichtet. Es ist geplant, diese in naher Zukunft auch baulich auszugestalten.
https://www.oesterreich.gv.at/themen/freizeit_und_strassenverkehr/kfz/10/Begegnungszonen.html
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: hoch
Eine attraktive Gestaltung des Schulvorplatzes, im Sinne einer baulichen Veränderung, hat das Ziel, Aufenthaltsqualität (z.B. durch Begrünung und Sitzgelegenheiten) und mehr Platz für die Kinder zu schaffen; gleichzeitig dient die Maßnahme der Verkehrssicherheit.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: hoch
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: hoch
In einer Schulstraße wird die Fahrbahn temporär für den regulären Autoverkehr gesperrt und stattdessen für die Kinder und Jugendlichen geöffnet. Das Verkehrsaufkommen insbesondere zu Schulbeginn wird reduziert und Eltern sowie Kinder werden ermutigt, zumindest einen Teil des Schulweges klimafreundlich mobil zurückzulegen. Mit der 33. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Jahr 2022 wurde die Schulstraße in Österreich gesetzlich verankert.
https://www.klimaaktiv.at/mobilitaet/mobilitaetsmanagem/bildung/schulstrasse.html
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
In einiger Entfernung zur Schule wird eine Elternhaltestelle eingerichtet, um die Verkehrssicherheit in der Schulumgebung zu fördern und ein Bewusstein für das Gehen und Radfahren zur Schule zu bilden.
https://radland.at/elternhaltestelle/
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen, Eltern, Gemeindeverantwortliche, Lehrer:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Querungshilfen und Fahrbahnteiler sind bauliche Maßnahmen, die zur Erhöhung der Verkehrssicherheit (Entschärfung von Gefahrenstellen) beitragen und zur Attraktivierung von Fußwegen und damit des Zufußgehens dienen, v.a. dort, wo stark befahrene (Bundes-)Straßen den Ort durchschneiden.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: hoch
Die Gehwege in der Gemeinde werden in Hinblick auf Barrierefreiheit überprüft und ggf. bauliche Anpassung vorgenommen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen, externe Stakeholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: hoch
Die Umsetzung von infastrukturellen Projekten, wie der Bau von Radwegen und die Beschilderung von Radrouten, sind essenziell, um die notwendigen Rahmenbedingungen für das Radfahren zu schaffen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: hoch
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: hoch
Adäquate (überdachte) Fahrrad- und Scooterabstellanlagen fördern das Rad- und Scooterfahren und sollten an wichtigen und stark frequentierten Zielorten in der Gemeinde z.B. vor dem Gemeindeamt, Supermarkt, Bäcker, Gasthaus, Bahnhof installiert werden.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: mittel
Raderreichbarkeitskarten (mit Hinweisen auf die positive Wirkung Aktiver Mobilität auf die Gesundheit) sind Übersichtstafeln in der Gemeinde, um die Bürger:innen über die besten Radrouten zu informieren; könnten auch in der"Gem2Go" App digital umgesetzt werden.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: niedirg
Finanzieller Aufwand: mittel
Dienstfahrräder für das Gemeindeamt bzw. Bedienstete der Gemeinde können ein Bestandteil eines (betrieblichen) Mobilitätsmanagements sein. Gemeindebedienstete, die mit dem Fahrrad in die Arbeit kommen, haben gewissermaßen auch eine Vorbildwirkung in der Gemeinde. "Jobrad©" ist ein Leasingmodell, bei dem der/die Arbeitgeber:in Fahrräder für Ihre Angestellten least und sie diesen nach einer bstimmten Zeit überlässt.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: mittel
Nextbike ist ein öffentliches, stationsbasiertes Bikesharingsystem, das in mehreren Bundesländern vertreten ist. Fahrräder können an allen Stationen ausgeliehen und zurückgegeben werden. Die Buchung erfolgt per App oder telefonisch.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: hoch
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: mittel
Betreute Radspielplätze, die Kindern und Jugendlichen und allen, die das Radfahren erlernen wollen, Raum bieten, spielerisch das Thema nachhaltige Mobilität zu erfahren und das Radfahren zu üben. Das Konzept stammt vom Verein "Die Radvokaten" und wurde beispielsweise in Wien umgesetzt.
www.radvokaten.at/portfolio/radspielplatz-planung
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe:Bürger:innen, Gemeindeverantwortliche
Zeitlicher Vorlauf: hoch
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: hoch
Digitale Geschwindigkeitsanzeigen sollen zur Reduzierung des Tempos des Autoverkehrs in den Gemeiden und gleichzeitig zur Bewusstseinsbildung von Autolenker:innen beitragen.
https://www.staedtebund.gv.at/themen/mobilitaet/tempolimits-tempokontrollen/
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: mittel
Strategische Maßnahmen
Ein Mobilitätsausschuss ist ein Gremium im Gemeinderat, das sich zu geplanten Anträgen austauscht und Gutachten und Empfehlungen in Verkehrsangelegenheiten, die im Wirkungsbereich der Gemeinde liegen, trifft. Es geht um die Koordinierung aller Verkehrsträger (Fuß- und Radverkehr, motorisierter Individualverkehr, Öffentlicher Verkehr), wobei die explizite und kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Thema nachhaltige bzw. aktive Mobilität besonders wünschenswert wäre. Der Mobilitätsausschuss setzt sich aus Mitgliedern aller Parteien zusammen.
Fokus: Mobilität
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Etablierung eines Fußverkehrsbeirats bestehend aus Personen der Verwaltung und Politik der Gemeinde als auch aus Vertreter:innen der Bevölkerung. Zusätzlich sind auch der/die Bürgermeister:in und Multiplikator:innen eingebunden. Das Thema der Fußverkehrs- und Gesundheitsförderung kann damit aktiv in den Strukturen der Gemeinden integriert werden.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
GEHmeindeRAD-Sitzungen sind Gemeinderatssitzungen mit thematischen Schwerpunkt von Radfahren und Zufußgehen mit dem Ziel, den Fokus auf Aktive Mobilität zu lenken und das Bewusstsein der Entscheidungsträger:innen zu schärfen. Strategische Maßnahme mit Vorbildwirkung von Politik und Verwaltung, die öffentlichkeitswirksam umgesetzt wird.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Das Klimabündnis Österreich bietet jährlich den Mobilitätslehrgang zum/r kommunalen/r Mobilitätsbeauftragten für Personen aus der Gemeindeverwaltung oder -politik an (www.klimabuendnis.at/). Die Gemeinde erhält damit eine kompetente Ansprechperson für Verkehrsbelange, im Speziellen für aktive Mobilität, in der Gemeinde.
https://www.klimabuendnis.at/fussverkehrslehrgang-2023-2/
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart, Laufzeit
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Förderungen für den Kauf von E-Bikes, Radanhänger und Lastenräder können einerseits durch die Gemeinde gewährt und andererseits über das Klimabündnis Österreich oder klimaaktivmobil angesucht werden. Darüber hinaus gibt es Projektförderungen über den FGÖ und Projekt- sowie Infrastrukturförderungen über das BMK.
https://www.klimabuendnis.at/tag/foerderungen/
https://www.klimaaktiv.at/mobilitaet.html
https://fgoe.org/projektfoerderung
https://www.bmk.gv.at/themen/mobilitaet/alternative_verkehrskonzepte/mikrooev/foerderprogramm.html
Einreichung der Fußverkehrsförderung bei "klimaaktiv mobil":
Dafür bedarf es im Gemeinderat eines Grundsatzbeschlusses. Voraussetzung für die Einreichung der Förderung ist ein Masterplan GEHEN bzw. ein Fußverkehrskonzept und die Umsetzung von mindestens drei baulichen Maßnahmen. Die Fördersumme erhöht sich, wenn weitere raumplanerische Maßnahmen bzw. bewusstseinsbildende Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs umgesetzt werden.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: mittel
Vernetzung und Wissensaustausch zwischen Entscheidungsträger:innen (über die Gemeindegrenzen hinaus), Planer:innen, Stakeholder:innen, Bürger:innen und dem Projektteam sollten während der ganzen Projektlaufzeit und darüber hinaus stattfinden. Die Formate reichen von persönlichen Treffen und online-Austausch über Workshops und Vorträge bis hin zu einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung. Vernetzung kann auf regionaler und überregionaler Ebene mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Betrieben, mit Personen aus dem Gesundheitssektor (Therapeut:innen, Ärzt:innen, Trainer:innen etc.) und mit Expertinnen und Experten (z.B. Landes-Radkoordinator:in, klimaaktiv mobil) erfolgen - zum Austausch, Voneinander-Lernen, gemeinsam Ideen umsetzen etc.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Projektstart, Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Projektteam, Bürger:innen, externe Stakeholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Die Verbreitung der Projekterkenntnisse ist wichtig im Sinne des Voneinander-Lernens und kann beispielsweise auf Vernetzungstreffen mit (Nachbar-)Gemeinden, Konferenzen (z.B. Österreichische Fußgänger:innenkonferenz walkspace, Österreichischer Radgipfel) oder dem Klimabündnis-Lehrgang etc. erfolgen. Darüber hinaus ist die Teilnahme an Wettbewerben ein interessanter Weg, um Projekte sichtbar zu machen und ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen (z.B. Einreichung beim jährlich stattfindenden VCÖ-Preis https://vcoe.at/mobilitaetspreis).
https://www.klimaaktiv.at/mobilitaet/radfahren/radgipfel.html
https://www.walk-space.at/
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Projektteam, externe Stakeholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Evaluation
Unter Monitoring versteht man die Sammlung und Aufbereitung von Daten, Informationen und Erfahrungen während der Durchführung des Projekts. Besprechungs- und Meetingprotokolle sind hilfreich, um die Erfahrungen kontinuierlich zu dokumentieren und später darauf zurückgreifen zu können. Das Monitoring ist der Grundstein der Evaluation.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Projektteam, externe Stakeholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Reflexions- und Vernetzungstreffen werden mit den Mobiltätsbeauftragten und politischen Vertreter:innen durchgeführt, um sich über Fortschritte, Erfolge und Hindernisse auszutauschen und daraus Schlüsse zur Optimierung zu ziehen.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Projektteam
Zeitlicher Vorlauf: niedrig
Personalaufwand: niedrig
Finanzieller Aufwand: niedrig
Fokusgruppen mit Vertreter:innen der Gemeinde und Bürger:innen dienen dazu, Maßnahmen zu diskutieren und Sichtweisen einzuholen (moderierte Diskussion in Kleingruppen).
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Projektteam, externe Stakeholder:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Qualitative Interviews sind Bestanteil einer Evaluation. Sie können von einem externen Evaluationsteam mit Projektverantwortlichen geführt, um den Projektfortschritt zu bewerten, gegebenenfalls Tipps zu geben und Verbesserungsvorschläge zu machen. Für die Wirkungsevaluation (Zufriedenheit der Teilnehmer:innen und die Wirksamkeit der einzelnen Aktivitäten) werden Interviews mit Bürger:innen und Gemeindeverantwortlichen geführt.
Fokus: Mobilität, Gesundheit
Projektphase: Laufzeit, Projektabschluss
Zielgruppe: Verantwortungsträger:innen, Projektteam, Bürger:innen
Zeitlicher Vorlauf: mittel
Personalaufwand: mittel
Finanzieller Aufwand: niedrig
Mehr Informationen zur Initiative "Aktive Mobilität - Healthy Streets"
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