Gesundheits-Förderung – Erklärung in Leichter Sprache
Was ist Gesundheits-Förderung?
Gesundheits-Förderung bedeutet:
Menschen sollen gesund bleiben.
Dafür muss der Alltag gesund sein.
Gesundheits-Förderung schaut auf Orte, an denen Menschen leben und arbeiten.
Diese Orte sollen gut für die Gesundheit sein.
Das nennt man gesundheits-förderliche Umgebung.
Nicht alles, was gesund ist, ist Gesundheits-Förderung.
Gesundheits-Förderung ist mehr als Sport oder gesundes Essen.
Es geht auch um Regeln, Abläufe und um gute Bedingungen für das Leben.
Was bedeutet Gesundheit?
Die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) erklärt Gesundheit so:
Gesundheit bedeutet: Der Körper ist wohl.
Die Seele ist wohl.
Die Beziehungen zu anderen Menschen sind gut.
Gesundheit ist mehr als „nicht krank sein“.
Wichtige Ideen in der Gesundheits-Förderung
1. Gesundheits-Determinanten
Das Wort klingt schwierig.
Es bedeutet: Dinge, die die Gesundheit beeinflussen.
Zum Beispiel:
- Geld
- Arbeit
- soziale Kontakte
- Wohnung
- Umwelt
Viele dieser Dinge kann man nicht allein bestimmen.
Darum kann ein Mensch nicht nur durch eigenes Verhalten vollkommen gesund leben.
2. Lebens-Welten (Settings)
Eine Lebens-Welt ist ein Ort, an dem Menschen viel Zeit verbringen.
Zum Beispiel:
- Schule
- Arbeitsplatz
- Wohn-Haus
- Freizeit-Verein
Diese Orte können die Gesundheit verbessern oder verschlechtern.
Deshalb findet Gesundheits-Förderung dort statt.
3. Verhaltens-Prävention und Verhältnis-Prävention
Verhaltens-Prävention:
Du lernst gesundes Verhalten.
Zum Beispiel Bewegung, gesundes Essen oder Entspannung.
Verhältnis-Prävention:
Die Umgebung wird gesund gestaltet.
Zum Beispiel gesunde Arbeitsplätze oder ein gutes Wohn-Umfeld.
Beide Arten sind wichtig für die Gesundheits-Förderung.
Was ist der Unterschied zwischen Gesundheits-Förderung und Prävention?
Gesundheits-Förderung fragt:
Was macht Menschen gesund?
Diese Dinge werden gestärkt.
Prävention fragt:
Was macht Menschen krank?
Diese Dinge sollen kleiner oder weniger werden.
Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) arbeitet in beiden Bereichen.
Der FGÖ macht auch Primär-Prävention.
Das bedeutet: Krankheiten sollen gar nicht erst entstehen.
Es gibt auch Sekundär-Prävention und Tertiär-Prävention.
Sie helfen beim frühen Erkennen von Krankheiten und beim Umgang mit Krankheiten.