Tagungsband

Vielfalt erleben – Diversität als Inspiration für die Gesundheitsförderung

Diversität ist ein Leitbegriff in der Gesundheitsförderung. Er beschreibt sowohl die Unterschiedlichkeit der Eigenschaften von Menschen als auch jene der Lebenswelten und Bedingungen, die uns Menschen zur Verfügung stehen. Die sechs zentralen Dimensionen sind Alter, Geschlecht, kulturelle Herkunft/Ethnie, Behinderung oder sexuelle Orientierung und Religion/Weltanschauung. Aber auch Dimensionen, wie z.B. Wohnort, Familienstand, Bildung, Einkommen und Vermögen spielen für die Gesundheitsförderung eine Rolle. Sie soll und muss sich mit diesen verschiedenen Dimensionen beschäftigen und kann Bewusstsein und gelingende Rahmenbedingungen für gutes Leben in Vielfalt schaffen. Gesundheitsförderung setzt auf Partizipation, Vernetzung und Kommunikation, um ein gutes Zusammenleben zu fördern, unberechtigte Ängste abzubauen und Vielfalt als Mehrwert und Wettbewerbsvorteil für unsere Gesellschaft zu begreifen. Diversität trägt somit zur Inspiration in der Gesundheitsförderung bei!

Von Flüchtlingen zu Nachbarn – Zusammenleben gesundheitsfördernd gestalten

Das Thema Flüchtlinge, Asyl und Migration beschäftigte seit über einem Jahr ganz Österreich in besonderem Maß. Es ist und war ein sensibles Thema in den Medien und beeinflusst die Diskussionen in der Politik aber auch die Lebenswelten der Bevölkerung. Vor allem Gemeinden sind betroffen, als unmittelbare Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger, die einerseits mit hohem Engagement und andererseits auch mit Sorge der aktuellen Entwicklung begegnen. Darüber hinaus sind auch Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Schulen und viele weitere Akteurinnen und Akteure gefordert, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Auch die Zivilgesellschaft engagiert sich, um ein Zusammenleben gut zu gestalten. Die Gesundheitsförderung kann und soll verstärkt bei vielen dieser Ansatzpunkte unterstützend wirken und kann Voraussetzungen für ein Gelingen schaffen.

Health in all Policies in der Praxis der Gesundheitsförderung.

„Health in all Policies“ ist ein wichtiger Grundsatz der Gesundheitsförderung, der sich aus der Determinantensichtweise ableitet. Demnach wird Gesundheit in den Lebenswelten der Menschen erzeugt und erhalten und ist vor allem von Faktoren abhängig, die nicht primär durch das Gesundheitssystem beeinflussbar sind. Aus diesem Grund setzt sich der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) für die Etablierung einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik in Österreich ein. Der aktuelle Rahmen-Gesundheitszieleprozess, der bereits selbst diesen Ansatz umsetzt, formuliert als Ziel auch den Aufbau einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik durch verstärkte politikfeldübergreifende Kooperation der relevanten Akteur/innen als Ziel.

Ziel der Konferenz war es, nicht nur innerhalb der Gesundheitsförderung bzw. des Gesundheitsbereiches über Health in all Policies zu sprechen, sondern auch das Thema politikfeldübergreifend mit den entsprechenden Akteur/innen zu diskutieren. Dafür wurden Vertreter/innen unterschiedlicher politischer Sektoren der Bundesebene, der Landesebene sowie der Gemeindeebene eingeladen, gemeinsam mit uns über die Arbeitsweisen, Herausforderungen und konkrete Erfolge von Health in all Policies in Österreich zu diskutieren und die Erfahrungen der Teilnehmer/innen anhand konkreter Praxisbeispiele zu sammeln.

Gesunde neue Arbeitswelt?

Gesunde neue Arbeitswelt? 

Unter dem Titel „Gesunde neue Arbeitswelt? Gesundheitsförderung und psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz“ trafen sich bereits zum zweiten Mal nationale Akteurinnen und Akteure der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) im März 2015 aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zu einem länderübergreifenden Erfahrungsaustausch.

Generationen und Generationenbeziehungen im Wandel

Die Gesundheitsförderung setzt an der Veränderung von Lebenswelten an, in denen immer mehrere Generationen aufeinandertreffen. Der Fonds Gesundes Österreich lud mit dem Aufgreifen dieses Themas dazu ein, einen Blick auf unterschiedliche Generationen, aber auch auf generationenübergreifende Handlungsansätze in verschiedenen Lebenswelten zu werfen.

Die Ziele der Konferenz waren, zunächst die Besonderheiten der unterschiedlichen Generationen aufzuzeigen und in der Folge auch deren Bedeutung für die Gesundheitsförderung zu reflektieren. Die Zielgruppen umfassten Personen, die mit der Planung, Durchführung und Förderung von Gesundheitsförderungsprojekten befasst sind, sowie Expert/innen aus Forschung und Politik, aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Bildung und anderen Politik- und Gesellschaftsbereichen.

Gemeinsam gesundheitliche Chancengerechtigkeit fördern

Die Chancen gesund zu sein und gesund zu bleiben, sollen für alle gleich sein, unabhängig von sozialem Status, Herkunft, Alter und Geschlecht. Die Konferenz bietet eine in der Gesundheitspolitik sektorenübergreifende Plattform zur Diskussion. Denn die Einflussfaktoren für Gesundheit gehen weit über den Gesundheitsbereich hinaus.
Strategien und Modelle intersektoraler Zusammenarbeit werden beleuchtet, theoretische und methodische Ansätze für die praktische Arbeit aufgezeigt.

Gemeinsam gesund. Gesundheitsförderung fürs Herz

Noch immer sterben in Österreich viel zu viele Menschen an Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems. Das müsste nicht so sein, da die Mehrzahl der Erkrankungen durch einen gesunden Lebensstil vermieden werden könnte.Zentrales Anliegen der 10. Österreichischen Präventionstagung „Gemeinsam gesund. Gesundheitsförderung fürs Herz.“ des Fonds Gesundes Österreich 2008 war es, jene gesundheitsfördernden Maßnahmen und Modelle aufzuzeigen, die dazu beitragen, die Herz-Kreislauf-Gesundheit der österreichischen Bevölkerung zu verbessern.

Schule gesundheitsfördernd gestalten

Aktuelle Themen und Entwicklungen in der Schule

  • Gesundheit fördern
  • persönliche Gesundheitspotenziale entwickeln
  • Gesundheitsrisiken thematisieren und eliminieren
  • Lernerfolg für alle Beteiligte

Wie diese Ziele in der Praxis umsetzen und welch theoretisches Know-how bildet dafür die Grundlage?

Gesundheitsförderung und Jugendarbeit

Bei der Tagung Gesundheitsförderung trifft Jugendarbeit 2008 in Salzburg  konnten Gemeinsamkeiten und Differenzen, Ergänzungen und Erweiterungen der beiden Felder Gesundheitsförderung und Jugendarbeit diskutiert und entwickelt werden. Die Tagung leistete damit einen Beitrag zum Wissenstransfer, zum Austausch über Projekte, Programme und Strategien sowie zur Vernetzung von Akteur/innen im Bereich der Gesundheitsförderung und Jugendarbeit und zur Unterstützung all Jener, die sich für Jugendliche engagieren.

Expert/innentagung Gesundheitsförderungsforschung in Österreich

Wie entsteht mehr Gesundheit – was kann und soll dafür getan werden? Das diesbezüglich vorhandene Wissen und Engagement zu bündeln, die österreichische Public-Health-Community zu stärken und gemeinsam die künftigen Forschungsschwerpunkte herauszuarbeiten, dies war das Ziel der Expert/innentagung „Gesundheitsförderungsforschung in Österreich“.