Gesundheitsförderung in Gemeinden – Evidenz und Good Practice (Ergebnisbericht)

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titelblatt evidenz und good practice

Die vorliegende Evidenzanalyse entstand in Kooperation von FGÖ und ÖBIG. Die Studie fokussiert auf Gesundheitsförderung in ländlichen Gemeinden mit Fokus auf Kinder und Jugendliche. Die Analysen ergaben, dass Kinder und Jugendliche von gesundheitsfördernden Maßnahmen profitie­ren, die direkt in ihrer Lebenswelt (häufig in der Schule) ansetzen und das kommunale Setting sowie Familie und/oder Freundinnen/Freunde mit einbeziehen. Die Ergebnisse lassen weiter den vorsichtigen Schluss zu, dass diese positiven Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen mit niedrigem sozio-ökonomischen Hintergrund stärker ausgeprägt sein könnten. Die förderlichen Faktoren spiegeln die Qualitätskriterien der Gesundheitsförderung wider; zu diesen Faktoren gehören vernetztes Vorgehen (Vernetzung), intensiver Einbezug der Zielgruppe und auch des weiteren Umfeldes in Planung und Umsetzung (Setting-Ansatz und Partizipation), aber auch Nieder­schwelligkeit und Spaß. Besonderes Augenmerk ist auf die Erreichbarkeit vulnerabler Gruppen zu legen.

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