FGÖ Aktivitäten im Rahmen der Programmlinie "Gesunder Lebensstil durch intersektorale Zusammenarbeit"

Der FGÖ setzt im Bereich Bewegung langfristige sektorenübergreifende Kooperationen mit dem Sportsektor fort, um das Thema Bewegung gemeinsam stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und der Entscheidungsträger/innen in unterschiedlichen Politikfeldern und auf unterschiedlichen Ebenen zu rücken.
 

50 Tage Bewegung. Gemeinsam fit. Beweg Dich mit!

Mit der Initiative „50 Tage Bewegung“ werden gezielt Maßnahmen zur Steigerung der Kompetenz in der Bevölkerung im Hinblick auf das Wissen über gesunde Bewegung und die Umsetzung derselben gewählt. Dabei werden im Sinne der Chancengerechtigkeit vorrangig Personen angesprochen, die sich zu wenig bewegen. Diese Kooperation wird zusätzlich genutzt, um den Kapazitätenaufbau bei den Akteurinnen und Akteuren in Gemeinden und Sportvereinen sowie eine Qualitätssicherung zu ermöglichen.
 

Aktive Mobilität

Darüber hinaus wird auch künftig an einer strukturierten Vernetzung und einem Austausch weiterer Sektoren zum Thema Aktive Mobilität gearbeitet und Wissen gesammelt. Dazu gehören Maßnahmen wie das jährliche Vernetzungstrefen „Aktive Mobilität – Gesundheit in allen Politikbereichen“, die Erstellung eines Argumentariums für eine intersektorale Zusammenarbeit und die Bereitstellung von Modellen guter Praxis in unterschiedlichen Settings.

 

Weitere Aktivitäten

Weiters wird im Sinne eines Wissenstransfers mit einer strukturierten Aufbereitung von Erkenntnissen, Erfahrungen und Produkten aus den bisher geförderten Projekten zur Förderung gesundheitswirksamer Bewegung begonnen.

Der FGÖ beteiligt sich weiter an der nationalen Vernetzung, die im Rahmen der Umsetzung des Gesundheitszieles 8 vorgesehen ist..



Kooperationen im Bereich Ernährung

Der FGÖ ist Mitglied in der Nationalen Ernährungskommission (NEK) und deren Arbeitsgruppen. Der FGÖ ist darüber hinaus mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen/-partnern im Sinne eines Wissens- und Erfahrungsaustauschs vernetzt und verbreitet die Erfahrungen und Produkte bisher finanzierter Pilotprojekte zur Förderung eines gesunden Lebensstils. Im Bereich der Ernährung spielt die Gemeinschaftsverpflegung eine große Rolle, sie ermöglicht es, gesundheitsförderliche Verhältnisse durch gesunde Ernährung in Settings zu schaffen.

Die Strukturen für eine gesundheitsfördernde Gemeinschaftsverpflegung sollen unter anderem durch Förderprojekte weiter aufbereitet und ausgebaut werden.


Gesundheitsförderung für Jugendliche 

Die Ergebnisse und Erfahrungen der Transferinitiative „Wirksames verbreiten – Gesundheitsförderung für Lehrlinge in arbeitsmarktbezogenen Maßnahmen – Health4You“ (2014–2016) sollen im Rahmen von Maßnahmen zur Förderung eines gesunden Lebensstils in weiteren Ausbildungseinrichtungen für Jugendliche, vor allem auch bei NEETs (Not in Education, Employment or Training) angewendet und weiter verbreitet werden. Eine weitere Initiativenphase zur Unterstützung der Thematik – unter Einbindung der Ergebnisse aus Phase I – ist geplant.
 

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