Mentale & soziale Kompetenz im Projektmanagement – der psychosoziale Anteil in der Gesundheitsförderung

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Die Anforderungen an Projektbeteiligte in der Gesundheitsförderung steigen deutlich an – sowohl zeitlich als auch fachlich und sozial. Prioritäten sind oft unklar, es wird immer mehr Leistung in immer kürzerer Zeit erwartet, wodurch Lücken im persönlichen Austausch entstehen: Die Folge sind Widerstände und Machtprozesse. Darüber hinaus kommt es oft vor, dass man beginnt, sich zu verbiegen, krampfhaft versucht, es anderen recht zu machen, wobei man schnell auf sich selbst vergisst – Gefühle stauen sich auf oder kommen an falscher Seite wieder zum Vorschein. Botschaften werden nicht klar kommuniziert, unter Umständen aus Angst, andere zu verletzen oder sich selbst bloß zu stellen. Dabei bleiben wichtige Informationen auf der Strecke, unterschwellige Konflikte stören den Energiefluss und wirken sich negativ auf Teamarbeiten aus. Jedoch: Erfolgreiche Projekte leben von der Effektivität des Miteinanders und von der Kooperation im Projektteam. Es ist wichtig, dass die Beteiligten mit ihren eigenen Ressourcen und Gefühlen umgehen können, um sich dann effektiv und positiv ins Team einbringen zu können. Die besten Strukturen und Erhebungstools nützen in der Gesundheitsförderung nichts, wenn Mitarbeiter/innen und Führungskräfte nicht offen miteinander kommunizieren und kooperieren. 80 Prozent der gescheiterten Projekte sind auf zwischenmenschliche Schwierigkeiten zurückzuführen!

Ziel:

Wir lernen einen bewussten Umgang mit eigenen Ressourcen, Gefühlen, Gedanken und Bedürfnissen und steigern damit unsere Selbstwirksamkeit und unser Selbstvertrauen. Damit lernen wir, uns besser und offener ins Team einzubringen, wodurch das gemeinsame Arbeiten freier und effektiver wird. Dies wiederum führt dazu, dass die Teamarbeit zielorientiert verläuft und Gesundheitsprojekte reibungslos gestaltet werden können.

Inhalte:

  • Wie gehe ich mit meinen Gedanken und Gefühlen um? Wie kontrolliere ich meinen Energielevel?
  • Wo befinden sich meine persönlichen Grenzen im Umgang mit meiner Umwelt und wie kann ich diese erweitern?
  • Wie kann ich „Nein“ sagen?
  • Empathie – wie äußert sich Einfühlungsvermögen?
  • Offene Kommunikation – wie kann ich Kommunikation in Projekten transparent gestalten?
  • Wertschätzung und Kritik – wie gebe ich konstruktives Feedback und sorge für ein wertschätzendes Klima im Team?
  • Moderationstechnik – wie kommen wir gemeinsam im Team zu Lösungen und Entscheidungen?

Zielgruppe:

Dieses Seminar richtet sich an Menschen im Sozial- und Gesundheitsbereich, die in Teams arbeiten oder Teams führen.

Referentin/Trainerin:

Brigitte Lube

Ort:

Bildungshaus St. Hippolyt,
Eybnerstraße 5, 3100 St. Pölten

 

Teilnahmegebühr: 100 Euro
Anmeldung bis 26. Mai 2021

Anmeldung über die FGÖ-Kontaktdatenbank: https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org