Frauen im Fokus der Gesundheitsförderung

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Wie lässt sich die Gesundheit von Frauen in der Arbeitswelt verbessern?

Um die Gesundheit von berufstätigen Frauen und Männern bedürfnis- und bedarfsgerecht zu fördern, muss die Kategorie Geschlecht/Gender – neben anderen wichtigen Determinanten wie Alter, soziale Schicht oder ethnischer Zugehörigkeit – systematisch berücksichtigt werden. So können Qualität, Reichweite und Nachhaltigkeit von gesundheitsfördernden Projekten optimiert werden.
Frauen und Männer sind in ihrem Alltag den unterschiedlichsten gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt, die einerseits aus ihren Lebens- und Arbeitswelten und anderseits aus der Vereinbarkeitsproblematik von Beruf- und Privatleben resultieren. Sie unterscheiden sich darüber hinaus auch hinsichtlich ihrer geschlechtsspezifischen Risikoprofile sowie ihrer gesundheitlichen Ressourcen. Weitere Unterschiede resultieren aus der unterschiedlichen Verteilung von Frauen und Männern in Bezug auf Branchen, Berufe, Betriebsgrößen, hierarchische Stellung, Arbeitszeitformen und Beschäftigungsverhältnisse. All diese Einflussfaktoren gemeinsam erfordern die Berücksichtigung der Kategorie Geschlecht/Gender bei der Betrachtung von Gesundheit.

Methoden

Inputs mit verschiedenen Medien, Präsentation und Diskussion von Good-Practice-Projekten, kollegiale Beratung, Kleingruppenarbeit, Diskussionen im Plenum, Reflexion, strukturierte Diskussion, Raum für Entwicklung konkreter Ideen und Schlussfolgerungen für die eigene Praxis

Ziel

praxisnahe Vermittlung von Ansätzen, Zugängen, Instrumenten und Methoden eines geschlechtersensiblen bzw. geschlechterspezifischen Gesundheitsmanagements

Inhalte

  • Zusammenhang von Geschlecht, Arbeit und Frauengesundheit
  • Verzahnung von Frauengesundheit mit dem Arbeitnehmer/innenschutzgesetz sowie Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
  • Good-Practice-Projekte der gendersensiblen Gesundheitsförderung mit dem Schwerpunkt Frauengesundheit
  • Handlungsleitfäden und Checklisten
  • Argumentesammlung zur Bewerbung der Umsetzung von Maßnahmen
  • prozessorientiertes Arbeiten an den Fragestellungen und Fallbeispielen der Teilnehmer/innen

Zielgruppen

Zielgruppe sind Trainer/innen, Berater/innen, Projektleiter/innen und -mitarbeiter/innen, die im Rahmen von Gesundheitsförderungsprojekten aktiv die Gesundheit von Frauen (am Arbeitsplatz) fördern (wollen) sowie alle am Thema interessierten Personen.

Referentinnen

Karin Korn, Birgit Pichler

Ort

Austria Trend Hotel Congress Innsbruck

Rennweg 12a, 6020 Innsbruck

 

Teilnahmegebühr: 100 Euro

Anmeldung bis 18. November 2020

Anmeldung über die FGÖ-Weiterbildungsdatenbank: https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org