Kommunales Setting – Soziale Unterstützung, Teilhabe und Zusammenhalt in Nachbarschaften

Gesundheitsförderung in Kommunen (Wohnumfeld, Grätzel, Siedlung, Gemeinde, Stadt) kann zur Stärkung der sozialen Netzwerke beitragen. Studien zeigen, dass soziale Unterstützung und soziale Teilhabe maßgeblich die Gesundheit und sogar die Lebenserwartung beeinflusst, vergleichbar mit Faktoren wie Rauchen oder Bewegung. Die Lebensqualität im kommunalen Umfeld ist höher, wenn Bewohner/innen eine Bindung zum Wohnort verspüren, sich zugehörig und verantwortlich fühlen. Durch gemeinschaftliches Lernen (mit Peers, Vertreter/innen von Gesundheitsberufen, Angehörigen) und soziale Unterstützung kann die Gesundheitskompetenz gestärkt werden. Ein Anliegen der kommunalen Gesundheitsförderung ist auch die Sensibilisierung von Gemeinde-Verantwortlichen und Akteur/innen für die Bedürfnisse bestimmter, insbesonders vulnerabler, Bewohner/innen-Gruppen. 

Förderschwerpunkte

  • Bevorzugt gefördert werden kommunale Gesundheitsförderungsprojekte, die Erfahrungen aus FGÖ-Initiativen und –Pilotprojekten (z.B. auf Basis des Handbuchs "Aus Erfahrung lernen" der Initiative "Auf gesunde Nachbarschaft!"aufgreifen und die Umsetzung mittels strategischer und operativer Partnerschaften verfolgen. Aktuelle Herausforderungen aufgrund der COVID-19-Pandemie sollen dabei besonderes Augenmerk erhalten. Mögliche Handlungsfelder sind die Unterstützung von Freiwilligenarbeit, das Abfedern von (z.B. psychosozialen) Belastungen oder die Stärkung der (digitalen) Gesundheitskompetenz. Im Kontext der breit gedachten Pandemiebewältigung werden niederschwellige, gesundheitsfördernde Maßnahmen für vulnerable Gruppen im kommunalen Setting bevorzugt gefördert.
  • Kleinere Projekte zur sozialen Unterstützung und zur sozialen Teilhabe von Gemeinden, Stadtteilen und Städten, die die thematische Schwerpunktsetzung von „Auf gesunde Nachbarschaft!“ aufgreifen, werden im Rahmen der Förderschiene „Gemeinsam gesund in…“ unterstützt. Auch hier werden Projekte, die zur Bewältigung von durch die COVID-19-Pandemie auftretenden Herausforderungen beitragen, bevorzugt gefördert.
  • Projekte für vulnerable Zielgruppen in besonderen Lebenslagen werden bevorzugt gefördert, vor allem, wenn in deren Konzepten Erfahrungen aus erfolgreich umgesetzten, vom FGÖ geförderten Pilotprojekten aufgegriffen und Partnerschaften zur Sicherung der Nachhaltigkeit eingegangen werden. Der Fokus in der Projektförderung liegt auch hier auf niederschwelligen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung im Kontext der COVID-19-Pandemie (z.B. kommunale Projekte für Menschen in prekären/verdichteten Wohn- oder Lebenssituationen, Entstigmatisierung etc).
  • Offene Projektförderung: Eine Förderung von Projekten zu weiteren relevanten Aspekten ist möglich.


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Ansprechpersonen


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