Gemeinde, Quelle für Gesundheit

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Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt, dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben, so die WHO Ottawa Charta. Wo dann, wenn nicht in der Gemeinde, lässt sich zur Förderung der Gesundheit ansetzen! Die Gemeinde als politisch- geographische Verwaltungseinheit leistet bereits Vielfältiges für die Gesundheit und gegen die Erkrankung ihrer Bevölkerung. Regionale Gesundheitsförderung kann dies unterstützen und verstärken. Zusätzlich können noch Potenziale in der Gemeinde, als Gemeinschaft der Bewohner:innen, gehoben werden, z.B. durch Partizipation der Menschen vor Ort, durch Vernetzung der Engagierten (Leistungserbringende, Vereine, Einrichtungen etc.), durch den Aufbau förderlicher Strukturen und die Umsetzung von empowernden Prozessen. Da die Verantwortung für die zunehmende Zahl an älteren und alten Menschen primär bei den Gemeinden (politisch, sozial) liegt, sind diese immer mehr gefordert, zum Teil schon überfordert. Gesundheitsförderung setzt frühzeitig bei den Menschen und den Verhältnissen an, sie bietet Abhilfe. Der Workshop zeigt auf, wie das gelingen kann.

Ziel:
Im Workshop lernen Sie die dialogische Haltung kennen, die die Voraussetzung für die Begleitung der regionalen Gesundheitsförderung darstellt. Sie erhalten Einblick in Voraussetzungen für und Methoden zur Partizipation. Sie lernen die Anwendung von Methoden zur Analyse der Potenziale und Ressourcen in einer Gemeinde. Sie gewinnen einen Überblick über erprobte Zugänge zur regionalen Gesundheitsarbeit und erweitern ihre Handlungsoptionen.

Methoden:
Lebendiger Mix aus fachlichen Inputs, Erfahrungsaustausch, Dialogrunden und Kleingruppenarbeiten

Inhalte:
• Grundprinzipien der Gesundheitsförderung
• Dialogische Haltung, hinein in die Rolle der:des Begleitenden
• Anerkennung als Voraussetzung für Partizipation
• Stakeholder-Analyse, Erwartungslandkarte (Ausprobieren der Methoden, Reflexion über die Schlüsselkräfte in der Gemeinde)
• Partizipative Methoden für die Arbeit im regionalen Setting
Outcome Mapping – inspirierendes Framework fürs Vorgehen
• Erprobte Zugänge (Gesunde Gemeinde, Gesunde Nachbarschaft, Caring Communities etc.)
• Schnittflächen regionaler, betrieblicher und schulischer Gesundheitsförderung sowie jener in Heimen für Seniorinnen und Senioren

Zielgruppe:
Praktiker:innen in der kommunalen Gesundheitsförderung, Mitarbeiter:innen von Gesundheitsförderungseinrichtungen, am Thema Interessierte

Referent/Trainer:
Thomas Diller

Termin:
Dienstag 17. – Mittwoch 18. Mai 2022, jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

Ort:
Austria Trend Hotel Congress Innsbruck, Rennweg 12a, 6020 Innsbruck

Teilnahmegebühr: EUR 100,00

Anmeldung bis 3. Mai 2022

Anmeldung über die FGÖ-Weiterbildungsdatenbank: https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org