Food Literacy für Jugendliche

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Referentin/Trainerin: Rosemarie Zehetgruber

Ort: Bildungshaus St-Hippolyt, Eybnerstraße 5, 3100 St.Pölten

Teilnahmegebühr: 100 Euro

Anmeldung bis 09. Oktober 2018 https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org

 

Food Literacy ist definiert als die Fähigkeit, den Ernährungsalltag  selbstbestimmt, verantwortungsbewusst und genussvoll zu gestalten – entsprechend den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Essgewohnheiten stehen immer in enger Beziehung zu anderen Aspekten von Lebensführung und sozialer Lage. In der Jugend entscheidet sich, ob Benachteiligungeaus der Kindheit überwunden und gesunde Lebensstile angestrebt oder ob ungesunde Verhaltensweisen zur Gewohnheit werden. „Food Literacy für Jugendlichekann der Auseinanderentwicklung der Lebenschancen entgegenwirken.

Food Literacy r Jugendliche meint

  • Jugendliche darin bestärken, ihren Ernährungsalltag selbstbestimmt entsprechend ihren Bedürfnissen zu gestalten
  • Ressourcen aktivieren, neue Handlungsspielräume eröffnen, Entscheidungs- sowie Orientierungshilfen bieten, die mit dem Lebensstil und den vorhandenen Ressourcen vereinbar sind
  • Kochen als Bereicherung des Alltags erleben, Know-how-Aufbau durch praktische Erfahrungen (Alternativen kennenlernen, selbst erproben und Nutzen bewerten)
  • persönliche Ernährungsbedürfnisse kennen, selbst spüren, was gut tut und Genuss bereitet
  • bewusste sinnliche Wahrnehmung und vielfältige Geschmackserfahrungen als Voraussetzung r Genuss erkennen
  • anderen Esskulturen offen gegenüberstehen
  • Reflexion der eigenen Geschlechtsidentität und der vorgelebten Rollenmodelle

 

Zielgruppe

Sozialpädagog/innen, Pädagog/innen, Lehr- lingsausbildner/innen, Trainer/innen,   Men- schen, die mit Jugendlichen arbeiten

Inhalte

  • Food Literacy r Jugendliche – Warum? Wie? Hintergrundinformation zu Veränderungen von Körper und Psyche rund um die Pubertät, jugendlichem Essverhalten, Gesundheit & Chancengleichheit (Zahlen, Daten, Motivation)
  • Reflexion der eigenen Werte/Haltung – Eine Reflexion der eigenen Prägungen und Einstellungen ermöglicht  es Pädagog/innen, die unterschiedlichen Haltungen der Schüler/innen besser wahrzunehmen und daran anzuknüpfen.
  • Möglichkeiten der Umsetzung/Methoden & Tipps r Schule/Betrieb/Alltag
  • Theorieinputs und Praxis (ausprobieren, selbst erfahren, erleben, reflektieren)

Methoden

Im Seminar arbeiten wir mit einem Mix aus Inputs, praktischer Arbeit, Reflexion und Erfahrungsaustausch. Möglichkeiten zur Integration von Food Literacy in den Alltag werden entwickelt und „durchgespielt“. Die Teilnehmer/ innen erhalten umfangreiche Unterlagen.

 

Weitere Informationen

Im Bildungsnetzwerk - Seminarprogramm Gesundheitsförderung 2018 finden Sie Informationen zu den

  • Referent/innen bzw. Trainer/innen
  • Koordinator/innen in den Bundesländern
  • weiteren Seminaren des Bildungsnetzwerks