Nimm's nicht persönlich - Werkzeuge für die Affektregulation für Mitarbeitende in Flüchtlings-(Sozial-) Projekten

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Referentin/Trainerin: Ulrike Gmachl-Fischer

Ort: AMD Seminarzentrum „Training“, Elisabethstraße 2/1.Stock, 5020 Salzburg

Teilnahmegebühr: 100 Euro

Anmeldung bis 07. Mai 2018 https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org

 

Nach Österreich strömt eine große Zahl an Hilfesuchenden aus den unterschiedlichsten Ländern, mit den verschiedensten Geschichten und traumatischen Erlebnissen. Aus dieser Situation heraus hat sich bei uns eine Vielzahl an Initiativen und Projekten entwickelt, im Rahmen derer sich viele von uns engagieren, hauptberuflich, nebenberuflich und vor allem auch ehrenamtlich. Diese Helfer und Helferinnen stehen dem Erlebten der Flüchtlinge und ihrer Fremdheit mit mehr oder weniger Rüstzeug gegenüber. Wie geht man mit traumatischen Erlebnissen und dem daraus resultierenden, mitunter auch unangemessenem, fordernden Verhalten der Betroffenen um?

Die Projekt-Mitarbeitenden erleben in für sie belastenden Situationen einen enormen Stress.

Die Teilnehmenden erfahren den Nutzen von Emotionen und daraus ableitend, wie man die unerwünschten Affekt-Auslöser in sich neutralisiert und eine Situation schonend und de- eskalierend bewältigen kann. Sie reflektieren ihre innere Haltung und lernen, mithilfe einer selbstschonenden Bewertung der Situation, Druck herauszunehmen. Sie lernen außerdem Techniken, wie sie ihre eigenen Affekte besser regulieren können und sich mithilfe von Selbstschutztechniken vor stressverursachenden Gefühlen schützen können.

In diesen zwei Tagen finden die Engagierten außerdem einen Rahmen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und aus diesem Aus- tausch heraus neue Erkenntnisse, aber auch neue Motivation und Kraft zu schöpfen.

 

Inhalte

  • Entstehung, Wirkung und Nutzen von Emotionen
  • Ärgermodell
  • Selbstschutztechniken zur Verkürzung der Refraktärzeit
  • ABC-Methode  des selbstschonenden Zuhörens
  • Resilienzmodell
  • Stressmodell nach Lazarus
  • Opfer-Gestalter-Modell
  • Win-win-Methode
  • 4-Ohren-Modell
  • Harvard-Verhandlungsmodell und andere Gesprächsstrategien
  • Wenn-dann-Pläne (Gollwitzer)
  • kollegiale Fallberatung
  • Praxisraum r Vernetzung und Austausch

Methoden

Die Methoden umfassen Kurzimpulse, Selbst- erfahrungslernen durch gezielte Übungen, Demonstrationen,  Einzel- und Gruppenarbeit, Arbeit mit Bildern, Gesprächssimulationen, Reflexion und Diskussion.

 

Weitere Informationen

Im Bildungsnetzwerk - Seminarprogramm Gesundheitsförderung 2018 finden Sie Informationen zu den

  • Referent/innen bzw. Trainer/innen
  • Koordinator/innen in den Bundesländern
  • weiteren Seminaren des Bildunsnetzwerks