Tagungsband

Was kann Gesundheitsförderung

An der 10. Österreichischen Gesundheitsförderungskonferenz mit dem Titel „Was kann Gesundheitsförderung? Evidenz in Theorie und Praxis“ Ende April 2008 in Graz nahmen über 380 Expert/innen teil – ein Besucher/innenrekord und Beleg für die große Bedeutung, die dem Thema auch in der Gesundheitsförderungsszene beigemessen wird. Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit wurden vorgestellt und Möglichkeiten für einen intensiveren Austausch zwischen Forschung, Praxis und Politik diskutiert.

Wie gesund ist Österreich?

So lautete das Thema der elften Gesundheitsförderungskonferenz des Fonds Gesundes Österreich im Mai 2009 in Innsbruck. Hochkarätige Vortragende erläuterten, was wir aus Erhebungen, Statistiken und Berichten über den Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten der Menschen in Österreich wissen. Vor allem ging es auch darum, welche Daten zu den sozialen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Gesundheit in Österreich vorliegen. Es wurde also auch die Frage gestellt: „Wie gesund macht Österreich?“.

Soziale Ungleichheit und Gesundheit

Einig waren sich die Expert/innen und Teilnehmer/innen, dass die Gründe für soziale Ungleichheit vielfältig und miteinander verflochten sind. Die Initiativen der Gesundheitsförderung müssen folglich umfassend greifen – von der Stärkung des Einzelnen, über die Stärkung der Gemeinschaft, bis hin zur Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen. Diese Herausforderung kann nicht alleine vom Gesundheitssektor bewältigt werden, sondern bedarf einer bereichsübergreifenden Gesamtstrategie aller maßgeblichen politischen Kräfte („Health in all policies“).

Gesundheitsförderung als Österreichische Strategie

Wie es gelingen könnte, Gesundheit als Querschnittsmaterie in verschiedenen Politikbereichen zu verankern, zeigt ein Blick über die Grenzen: Finnland etwa hat mit der Umsetzung des Konzepts „Health in All Policies“ Schule gemacht. In Deutschland steht man jetzt vor dem zweiten Anlauf zu einem neuen Präventionsgesetz. Taru Koivisto, Beraterin im finnischen Ministerium für Gesundheit und Soziales, und Professor Dr. Rolf Rosenbrock vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung haben uns bei der Konferenz 2007 wertvolle Einblicke in den Erfahrungsschatz ihrer Länder gegeben.

Vom Umgang mit Unterschieden und Ungleichheit

Abschlussbericht zum Expert/innen-Workshop "Seelische Gesundheit im schulischen Setting" 2008 in Wien.

Dieser Tagungsband fasst die wesentlichsten Inhalte der Referate und Diskussionen während des Expert/innen-Workshops zusammen, die von namhaften Referent/innen und Praktiker/innen durchgeführt wurden.

Seelische Gesundheit im Schulischen Setting

Beim Expert/innenworkshop, der im Dezember 2006 in Kooperation mit dem bm:ukk organisiert wurde, wurde ein Bereich der „Mental Health Promotion“ herausgegriffen: „Seelische Gesundheit im Setting Schule“. Ziel des Workshops war, einen Beitrag zum Transfer zwischen Forschung und Praxis zu leisten und den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Personen und Akteur/innen zu fördern, die sich für die „seelische Gesundheit“ der Kinder und Jugendlichen in den Schulen engagieren.

Seelische Gesundheit im schulischen Setting - Impulse zur Lehrer/innengesundheit

Die drei Hauptreferate am Vormittag des Expert/innenworkshops zeigten verschiedene Ansatzpunkte für eine positive Veränderung der Arbeitsbedingungen und des Umgangs mit Ressourcen und Belastungen von Lehrer/innen auf. Die Veranstaltung sollte zum Wissenstransfer von Forschungsergebnissen in die Praxis beitragen, zum Austausch über Projekte, Programme und Strategien sowie zur Vernetzung von Akteur/innen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention und Akteur/innen im Bereich des Schulwesens.

Seelische Gesundheit – Mental Health Promotion and Prevention Strategies in Austria

Der vorliegende Bericht soll einen Überblick über das Feld der „Mental Health Promotion“ (MHP) und „Mental Disorders Prevention“ (MDP) in Österreich geben und dokumentiert die Ergebnisse des ExpertInnenworkshops „Seelische Gesundheit – Mental Health Promotion and Prevention Strategies in Austria“. Dieser nationale Workshop wurde am 7. November 2005 im Rahmen des Projekts „EMIP - Implementation of Mental Health Promotion and Prevention Policies and Strategies in EU Member States and Applicant Countries“ in Wien veranstaltet.