Gesundheitsförderung mit Sozial- und Beratungseinrichtungen – Transferinitiative „Wirksames verbreiten“

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Mit dem Förderschwerpunkt im Setting „Beratungs- und Sozialeinrichtung“ soll das vorrangige Ziel des FGÖ, die „gesundheitliche Chancengerechtigkeit“ zu fördern, gestärkt werden. 2014 wurde mit dem Transfer begonnen, indem die Ergebnisse und Erfahrungen erfolgreicher Pilotprojekte für vergleichbare Einrichtungen aufbereitet wurden. Die Transferinitiative richtet sich insbesondere an Einrichtungen der überbetrieblichen Lehrausbildung (ÜBA) sowie an Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Also genau an jene Settings, in denen sich sozial und gesundheitlich benachteiligte Menschen aufhalten, beziehungsweise, die mit ihren Angeboten und Maßnahmen eben die Zielgruppe der Jugendlichen ansprechen. 

 
Status Quo

Die Erfahrungen und das Wissen aus der Transferinitiative der Phase I (2014–2016) sind im Handbuch „Wirksames verbreiten – Gesundheitsförderung für Lehrlinge in arbeitsmarktbezogenen Maßnahmen – Health4You“ [verlinken] zusammengefasst und werden nun an Akteurinnen und Akteure im arbeitsmarktbezogenen Umfeld kommuniziert. Weitere Umsetzungsprojekte in Settings der überbetrieblichen Lehrausbildungseinrichtungen werden im Rahmen des Förderschwerpunkts unterstützt (Transferförderung). Darüber hinaus ist eine Weiterentwicklung der Ansätze im arbeitsmarktbezogenen Umfeld mit Kooperationspartnerinnen/Kooperationspartnern geplant.

Die ebenfalls im Rahmen der Transferinitiative „Wirksames verbreiten“ begonnene Vernetzungsarbeit von Akteurinnen und Akteuren der Gesundheitsförderung mit der Kinder- und Jugendhilfe wird vom FGÖ unterstützt, mit der Zielsetzung, dass vermehrt Gesundheitsförderungsprojekte in diesem Setting umgesetzt werden. Die Broschüre „Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe. Wie konkrete Projekte gestaltet werden können“ [verlinken] hilft dabei. Das Buch „Kuckucksnest. Werden die Flügel reichen, um in eine gesunde Zukunft zu fliegen“ gibt Einblick in das Leben von 13 Jugendlichen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aufgewachsen sind.