Professionelle Rollengestaltung in der Gesundheitsförderung – zwischen Empathie, Kontakt und Abgrenzung

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In Projekten zur Gesundheitsförderung gilt es, zu den Zielgruppen wertschätzende und gut funktionierende Beziehungen aufzubauen. Dazu bedarf es eines empathischen Eingehens auf das Gegenüber und eines grundlegenden engagierten Interesses an deren Situation. Gleichzeitig ist aber auch eine Abgrenzung gegenüber Anliegen, Schwierigkeiten und Bedürfnissen für ein professionelles Arbeiten in der Gesundheitsförderung wesentlich. Nicht zuletzt um sicherzustellen, dass Professionist/innen in der Gesundheitsförderung eine gelingende Work-Life-Balance vorleben können, ist eine passende Form der Abgrenzung notwendig.

Im Seminar werden die individuellen Rollenvorstellungen und ihre Prägungsmechanismen hinsichtlich des Verhältnisses zur jeweiligen Zielgruppe vertiefend ausgeleuchtet. Anhand von konkreten Fallbeispielen der Teilnehmenden erfolgen eine Reflexion der bisherigen Strategien zur Abgrenzung und ein lösungsorientiertes Entwickeln von weiteren Möglichkeiten.
Durch die Fallarbeiten sollen einerseits hilfreiche Impulse für konkrete Arbeitssituationen der Teilnehmer/innen entstehen, zugleich aber auch allgemeine hilfreiche Praktiken abgeleitet werden. Zentral ist dabei eine Nachschärfung der eigenen Rolle, deren Möglichkeiten und Grenzen.

Inhalte:
  • Elemente professioneller Rollengestaltung
  • Erfahrungen mit Nähe und Distanz in der Gesundheitsförderung
  • Exploration der eigenen Rollenwahrnehmung zwischen Identifikation und Abgrenzung
  • Strategien der Abgrenzung
Zielgruppe:
  • Projektleiter/innen und Maßnahmenumsetzer/innen von Gesundheitsförderungsprojekten
  • am Thema interessierte Personen
Methoden:
  • kompakte Theorie-Inputs
  • Kleingruppenarbeit in verschiedenen Formaten
  • erfahrungsorientierte Übungen
  • supervisorische Arbeit an Fallbeispielen der Teilnehmenden
Referent/Trainer:

Georg Zepke

Veranstaltungs-ID Veranstaltungsort Anmeldeschluss
19200101

Bildungshaus St. Hippolyt
Eybnerstraße 5
3100 St. Pölten

06. März 2019

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